Seelsorgeeinheit Eberhardzell zieht Bilanz

Stellvertretender Dekan Martin Ziellenbach führte Gespräch zur Pastoralvisitation

Foto: Die Kirchengemeinderäte der Seelsorgeeinheit Eberhardzell. Im Vordergrund (v.l) Stellvertretender Dekan Martin Ziellenbach mit Pfarrer Max Wiest.

 

Eberhardzell – Der stellvertretende Dekan Martin Ziellenbach war im Namen von Bischof Dr. Gebhard Fürst in der Seelsorgeeinheit Eberhardzell mit ihren Kirchengemeinden Eberhardzell, Füramoos, Mühlhausen und Oberessendorf zu Besuch. Die Pastoralvisitation findet ca. alle fünf Jahre statt. Insbesondere wurde hierbei auf die Ergebnisse des diözesanen Prozesses „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ geschaut. Dafür haben die Kirchengemeinderäte zusammen mit dem Pastoralteam einen Pastoralbericht verfasst, in dem der derzeitige Stand, anstehende Fragen und Herausforderungen, sowie Ziele formuliert wurden. Stellvertretender Dekan Martin Ziellenbach und Dekanatsreferent Philipp Friedel kamen nach einem gemeinsamen Gottesdienst zum Abschlussgespräch mit allen Kirchengemeinderäten der Seelsorgeeinheit im kath. Gemeindehaus Eberhardzell zusammen. Kirchengemeinderäte der vier Gremien stellten dabei den Pastoralbericht und dessen Ergebnisse vor. Die Seelsorgeeinheit sei an vielen Stellen weiter zusammengewachsen und es hat sich auch vieles neues entwickelt. So gibt es nun bspw. mit dem „Heiligs Blättle“ eine Kirchenzeitschrift, die vier Mal im Jahr an alles Haushalte geht. Außerdem wird an Christi Himmelfahrt gemeinsam mit allen vier Kirchengemeinden Gottesdienst mit Prozession gefeiert. Besonders hervorzuheben ist, dass es nun ehrenamtliche Trauerbegleiter gibt, die Menschen in Trauersituationen zur Seite stehen und ein offenes Ohr haben. Zudem haben sich auch in den einzelnen Gemeinden Besonderheiten und Highlights entwickelt, wie das Gebhard-Müller-Haus in Füramoos in Zusammenarbeit mit Kommune und anderen Partnern oder auch das Dorfgemeinschaftshaus in Oberssendorf. In Mühlhausen ist die entstandene Gedenkstätte für Sternenkinder im Rahmen der 72-Stunden-Aktion und in Eberhardzell die sehr gute Vernetzung mit den Vereinen besonders hervor zu heben.

Im Gespräch wurden aber auch kritische Punkte von Seiten der Räte deutlich angesprochen. Zum Beispiel machen es viele bürokratische Anforderungen mühsam, manche neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

Stellvertretender Dekan Martin Ziellenbach bedankte sich am Ende bei allen Kirchengemeinderäten: „Sie haben kleine Gemeinden mit viel Potential. Herzlichen Dank für ihr reiches Engagement.“