Hubert Schrack im Dekanatsrat verabschiedet

BIBERACH – Seit 1997 hat Hubert Schrack aus Birkenhard das Dekanat Biberach im Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart vertreten. Damit war er auch beratendes Mitglied im Dekanatsrat Biberach. Bereits zuvor vertrat er seit 1986 die Kirchengemeinde Birkenhard im Dekanatsrat

Bei der letzten Diözesanratswahl Ende des letzten Jahres stellte sich Hubert Schrack (68) nicht mehr zur Wahl und schied damit auch aus dem Dekanatsrat Biberach aus. In der letzten Sitzung dankte Dekan Schänzle ihm für sein langjähriges Engagement. Besonders lag Schrack der Themenbereich „Eine Welt“ am Herzen. Er war Mitglied im Diözesanausschuss „Mission, Entwicklung, Frieden“. Als Vermessungsingenieur brachte er sein berufliches Wissen in allen vier Amtsperioden im Bauausschuss des Diözesanrats ein, seit 2007 war er sogar dessen Vorsitzender. Im Dekanatsrat war er als Mitglied des Bauausschusses für das Alfons-Auer-Haus engagiert.

„Danke für Ihr Herzblut für die Kirche am Ort und für das konstruktive Miteinander“, sagte Schänzle. „Vergelt’s Gott für die Mitarbeit in den Dekanatsgremien und für die lange und engagierte Vertretung des Dekanats im Diözesanrat!“ Schänzle überreichte Schrack eine auf Leinwand gezogene Fotografie eines der Bilder von Rudolf Kurz, die im Saal des Alfons-Auer-Hauses Hängen. Es zeigt Alfons Auer mit einigen seiner bekannten Weggefährten.
Schrack blickte dankbar auf die Zeit seines Engagements zurück. „ In meiner Jugend hätte ich mir nicht vorstellen können, was sich in der Kirche alles verändern kann!“. Er erwähnte die Neuen Geistlichen Lieder in den Gottesdiensten oder die Kommunionausteilung durch Laien. Schrack machte der Jugend Mut: „Provoziert doch auch mal!“. Wehmütig aber auch zufrieden verabschiedete er sich mit den Worten „Die Arbeit wird mir nicht fehlen, aber die Menschen!“.

Kerstin Leitschuh, Dekanatsreferentin