Festgottesdienst zum Sieben-Schmerzen-Fest mit Dekan Peter Müller

Dekan Peter Müller hielt beim Höhepunkt der Wallfahrtstage des Sieben-Schmerzen-Festes in Steinhausen an der Rottum die Festpredigt. Um die 50 Firmlinge pilgern in einer Sternwallahrt nach Steinhausen.

STEINHAUSEN/ROTTUM – „Maria – Mutter der Einheit“ war das diesjährige Wallfahrtsthema beim Sieben-Schmerzen-Fest. Zum Höhepunkt der Wallfahrtstage machten sich die ca. 50 Firmlinge der Seelsorgeeinheit St. Benedikt morgens auf den Weg und pilgerten zusammen mit Pastoralreferent Karlheinz Bisch und ihren Wegbegleitern in einem Sternmarsch nach Steinhausen. Dort wurde gemeinsam der Wallfahrtsgottesdienst gefeiert. Dekan Schänzle konnte in diesem Jahr Peter Müller, Dekan des Dekanats Bad Saulgau, als Festprediger begrüßen. Müller ging in seiner Predigt immer wieder auf die Firmlinge ein und ermutigte sie: „Verkriech dich nicht mit deiner Angst. Sei du selbst! Bekenne deinen Glauben. Zeige Profil! Bring Gott ins Spiel!“.

Außerdem bekräftige Müller die Rolle Mariens, als Mutter der Einheit. Gerade im Jahr des Reformationsgedenkens ist die Einheit der Christenheit immer Thema und Dekan Müller rief dazu auf für diese Einheit zu beten. Zudem betont er auch „Maria als Mutter der Einheit der Menschen.“ „Krieg und Katastrophen, Flucht und Vertreibung, Terror und Gewalt entzweien die Menschen“, so Müller und ermutigte dazu immer wieder ein Gesätz des Rosenkranzes oder ein Ave Maria für den Frieden zu beten, um so zur Einheit der Menschen beizutragen.

„Am heutigen Wallfahrtsfest blicken wir auf die Maria, die sich von ihrer Trauer und ihrem Schmerz nicht hat unterkriegen lassen.“ Dies solle ermutigen, auch in Zeiten des Schmerzes und der Hilflosigkeit nicht den Mut zu verlieren und sich Maria anzuvertrauen: „Maria, du Mutter der Einheit – bitte für uns!“, schließt Dekan Müller seine Predigt. Dekan Schänzle bedankte sich am Ende des Gottesdienstes herzlich für die Wort von Dekan Müller.