Pastoralvisitation in der Seelsorgeeinheit Unteres Rottal

Der Gemeinsame Ausschuss der Seelsorgeeinheit mit Pfr. Stefan Ziellenbach und Pfarrer Klaus Sanke in der Mitte

BURGRIEDEN – Im Namen von Bischof Dr. Gebhard Fürst hat Klaus Sanke, stellvertretender Dekan, in der Seelsorgeeinheit Unteres Rottal mit ihren Kirchengemeinden Achstetten, Bihlafingen, Bronnen, Bühl, Burgrieden, Rot und Stetten die Pastoralvisitation durchgeführt. Diese findet ca. alle fünf Jahre statt. Insbesondere wurde hierbei auf die Ergebnisse des diözesanen Prozesses „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ geschaut. Dafür haben die Kirchengemeinderäte der Seelsorgeeinheit Unteres Rottal zusammen mit dem Pastoralteam einen Pastoralbericht verfasst, in dem der derzeitige Stand, anstehende Fragen und Herausforderungen, sowie Ziele formuliert wurden. Stellvertretender Dekan Sanke und Dekanatsreferent Philipp Friedel kamen nun zum Abschlussgespräch mit dem Gemeinsamen Ausschuss ins Haus St. Franziskus in Burgrieden zusammen. Harald Seidel, zweiter Vorsitzender des gemeinsamen Ausschusses, hat ausführlich den Pastoralbericht mit allen Überlegungen und Erkenntnissen des Prozesses vorgestellt. So haben sich die einzelnen Kirchengemeinden Schwerpunkte gesetzt, aber auch auf Ebene der Seelsorgeeinheit werden verschiedene Dinge angegangen: Familien, Senioren, Jugend und das Thema Ehrenamt sind hier im Blick. So soll es beispielsweise „Alphakurse“ für verschiedene Zielgruppen geben.

Die Mitglieder des gemeinsamen Ausschusses äußerten sich positiv zum Verlauf des Prozesses. Man habe viel voneinander gelernt und das Zusammengehörigkeitsgefühl wurde gestärkt. Aber es waren auch kritische Rückmeldungen in Richtung Diözesanleitung in Rottenburg zu hören. Pfarrer Stefan Ziellenbach bedankte sich am Ende der Sitzung für die gemeinsame Arbeit mit den Räten und dem Pastoralteam im Prozess und für das Zusammenstellen des Berichtes.

Im anschließenden Gottesdienst wurde der Baum als Symbol des Zusammenwachsens der Seelsorgeeinheit und die Verbundenheit in Jesus und mit Gott dargestellt und erläutert. Klaus Sanke betonte in seiner Predigt: „Letztendlich geht es als Kirchengemeinde darum, Menschen zu Christus zu führen. Es lohnt sich in Wort und Tat für den Glauben einzustehen. Dieser Glaube muss uns zur Freude führen.“ Am Ende bedankte er sich mit einem „Herzlichen Vergelt’s Gott!“ bei allen engagierten Christinnen und Christen in der Seelsorgeeinheit für ihren Dienst.